Die Hospizidee leben heißt, ein Zeichen gegen aktive Sterbehilfe zu setzen

Christine Oschmann,
Stellvertretende Vorsitzende der Mainzer Hospizgesellschaft

Das StationÀre Christophorus-Hospiz

Das StationĂ€re Christophorus-Hospiz in Mainz-Drais sieht sich in der Tradition der mittelalterlichen Hospize, die den Pilgernden auf ihren langen, beschwerlichen Reisen als StĂŒtzpunkte dienten: StĂ€tten der FĂŒrsorge und christlicher NĂ€chstenliebe, Orte, an denen man sich ausruhen und neue Kraft schöpfen konnte, um sich fĂŒr den weiteren Weg vorzubereiten.

Die moderne Hospizbewegung hat diesen alten Gedanken neu belebt – fĂŒr Menschen auf dem letzten StĂŒck ihres Lebensweges. Diesen Menschen möchten moderne Hospize wie das 1967 von Cicely Saunders ins Leben gerufene St. Christopher’s Hospice in London in ganzheitlicher Weise beistehen, damit „Leben bis zuletzt“ möglich ist.

In Mainz wurde der Hospizgedanke 1990 mit der GrĂŒndung des Ambulanten Hospizes der Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e.V. aufgenommen.

Das Christophorus-Hospiz sieht sich als stationÀre ErgÀnzung dieses Dienstes. TrÀger des Christophorus-Hospizes ist die Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen gGmbH. Beim Betrieb des Christophorus-Hospizes arbeitet der TrÀger auf der Grundlage einer gemeinsam entwickelte Kooperationsvereinbarung sehr eng mit der Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e.V. zusammen.

Eine Hospizkommission, bestehend aus Vertretern des TrĂ€gers, der Hospizgesellschaft und des Bistums Mainz sorgt insbesondere fĂŒr die Koordination zwischen Ambulantem und StationĂ€rem Hospiz und die Begleitung der inhaltlichen und organisatorischen Arbeit im Christophorus-Hospiz.

Spendenkonto

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