Den Tagen mehr Leben schenken

Christina-Maria Röttger,
Pflegerische Leitung Kinderpalliativteam Mainz, Palliativpflegefachkraft

Hinweisgeberkanal

Zentrum f√ľr ambulante Hospiz- und Palliativversorgung Mainz/Rheinhessen gGmbH
&
Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e. V.

Mit Erlass der EU-Hinweisgeberschutz-Richtlinie haben Sie die M√∂glichkeit, auf m√∂gliche Gesetzesverst√∂√üe innerhalb unserer beiden Organisationen ‚ÄěZentrum f√ľr ambulante Hospiz- und Palliativversorgung Mainz/Rheinhessen gGmbH‚Äú sowie Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e.V. √ľber unseren Hinweisgeberkanal zu melden.

Damit Sie solch eine Hinweismeldung tätigen können, muss es sich um einen Verstoß handeln, durch welchen der sachliche Anwendungsbereich dieser Richtlinie eröffnet worden ist.

Dieser ist eröffnet, sofern es sich um einen Verstoß nach EU-Recht oder einem Verstoß nach den nationalen Rechtsvorschriften handelt. Hierzu hat der Gesetzgeber nachfolgenden Katalog bestimmt:

  • √Ėffentliches Auftragswesen
  • Finanzdienstleistungen, Finanzprodukte und Finanzm√§rkte sowie Verhinderung von Geldw√§sche und Terrorismusfinanzierung
  • Produktsicherheit- und konformit√§t
  • Verkehrssicherheitsschutz
  • Umweltschutz
  • Lebensmittelsicherheit
  • Verbraucherschutz
  • Schutz der Privatsph√§re und personenbezogener Daten
  • Sicherheit von Netz- und Informationsdiensten
  • Strafbewehrte Verst√∂√üe nach deutschem Recht
  • Bu√ügeldbewehrte Verst√∂√üe nach deutschem Recht, bei der die verletzte Vorschrift dem Schutz von Leben, Leib, Gesundheit oder dem Schutz der Rechte von Besch√§ftigten dient
  • Sonstige Verst√∂√üe gegen Rechtsvorschriften des Bundes und der L√§nder

Neben der Er√∂ffnung des sachlichen Anwendungsbereiches, bedarf es dar√ľber hinaus aber auch der Er√∂ffnung des pers√∂nlichen Anwendungsbereiches. Dieser definiert den Personenkreis, welcher als m√∂glicher Hinweisgeber in Frage kommen kann.

Hierbei kann es sich u.a. um nachfolgende Personen handeln:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auch ehemalige
  • ehrenamtlich Mitarbeitende
  • Bewerberinnen und Bewerber
  • Praktikantinnen und Praktikanten
  • Dienstleister und deren Mitarbeitende
  • Personen, die dem Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsorgan eines Unternehmens angeh√∂ren
  • aber auch: Dritte, die mit Hinweisgebern in Verbindung stehen und in einem beruflichen Kontext Repressalien erleiden k√∂nnten (z.B. Kolleginnen und Kollegen)

Ihre Meldung tr√§gt dazu bei, dass Vorstand und Gesch√§ftsf√ľhrung m√∂gliche Fehlverhalten von Einzelpersonen fr√ľhzeitig erkennen und diesen entgegenwirken k√∂nnen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Organisationen vor gr√∂√üeren Sch√§den.

Wir m√∂chten betonen, dass Ihr Anliegen von h√∂chster Wichtigkeit ist und entsprechend gesch√ľtzt wird. Sie brauchen keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen oder Repressalien zu bef√ľrchten. Dies ist durch unternehmensinterne Regelungen sichergestellt und w√§re nach dem Gesetz unzul√§ssig, sofern die nachfolgenden Voraussetzungen erf√ľllt sind:

1. Wahrheitsgehalt der Information

Es gab hinreichende Gr√ľnde anzunehmen, dass die zum Zeitpunkt der Meldung eingereichten Informationen, betreffend des Gesetzesversto√ües, der Wahrheit entsprachen.

2. Sachlicher Anwendungsbereich eröffnet

Es geht bei dem gemeldeten Verstoß um eine Handlung oder Unterlassung, die vom sachlichen Anwendungsbereich erfasst ist.

3. Nutzung des zulässigen Meldeweges

Sie haben den Hinweisgeberkanal genutzt, um Ihre Hinweismeldung zu √ľbermitteln. Alternativ steht es Ihnen frei, die Meldung √ľber den externen Meldekanal zu √ľbermitteln, welcher durch die zust√§ndige Beh√∂rde betrieben wird.

Generell besteht f√ľr Unternehmen keine Verpflichtung, Hinweismeldungen zu verfolgen, die nicht unter den sachlichen Anwendungsbereich fallen.

Jede eingehende Hinweismeldung wird durch die Leu Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Frankfurt am Main entgegengenommen und bearbeitet, welche hierzu von uns als unabhängiger Hinweisgeberschutz-Beauftragter bestellt wurde.

Bitte haben Sie daf√ľr Verst√§ndnis, dass bei diesem Prozess zun√§chst die Unschuldsvermutung in Bezug auf die angezeigte Person oder den Vorwurf gilt. Wir werden Sie √ľber alle ergriffenen Folgema√ünahmen informieren. Im Rahmen unserer Pr√ľfung kann es erforderlich sein, mit Ihnen bei R√ľckfragen in Kontakt zu treten.

F√ľr die Meldung bzw. Offenlegung von wissentlich falschen Informationen sieht der Richtliniengeber neben dem Verlust des Schutzanspruches auch Sanktionen sowie Schadensersatzanspr√ľche vor.
Bitte verwenden Sie f√ľr die Einreichung einer internen Hinweismeldung ausschlie√ülich den nachstehenden Hinweisgeberkanal. Dies stellt sicher, dass Ihre Person vertraulich behandelt wird und die Integrit√§t bez√ľglich des geschilderten Sachverhalts jederzeit gewahrt bleibt, indem nur diejenigen Personen Zugang zu Ihrer Meldung haben, die dazu berechtigt sind.

Unser Hinweisgeberkanal ist unter nachfolgendem Link erreichbar:

kanzlei-leu.de/hinweisgeberkanal-mainzer-hospiz/

Datenschutzerklärung Hinweisgeberkanal


Zuletzt aktualisiert: 28.08.2023 um 11:59 Uhr

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