Jahresbericht 2012

Vorwort

Liebe Freunde und Förderer der Mainzer Hospizarbeit,

das Jahr 2012 ist f√ľr die meisten von uns schon Vergangenheit. Wir m√∂chten Ihnen durch diesen Jahresbericht Einblick in die vielf√§ltigen Aktivit√§ten und Ereignisse erm√∂glichen und R√ľckschau halten auf Geleistetes. 2012 war ein ganz besonderes Jahr in der Geschichte der Mainzer Hospizgesellschaft. Den Umzug von der Gaustra√üe 28 in die Wei√üliliengasse 10 kann man als einen Meilenstein bezeichnen. Durch die gro√üz√ľgigen R√§umlichkeiten und dadurch besseren Arbeitsbedingungen f√ľr unsere MitarbeiterInnen sind wir f√ľr die Anforderungen der kommenden Jahre bestens ger√ľstet. Die gute Anbindung an die √∂ffentlichen Verkehrsmittel sowie ein Personenaufzug im Haus erm√∂glichen es nun auch all jenen, die nicht mehr so beweglich sind, uns problemlos zu erreichen.

Auch ein besonderes Jubil√§um konnten wir begehen. Das Christophorus-Hospiz in Mainz-Drais feierte sein zehnj√§hriges Bestehen mit einem festlichen √∂kumenischen Gottesdienst, der von dem Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann und dem Propst Dr. Klaus-Volker Sch√ľtz von der Evangelischen Kirche gestaltet wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Festakt mit zahlreichen geladenen G√§sten statt. Teilnehmen konnte auch noch der bereits erkrankte erste Hospizpfarrer, Johannes Chudzinski, der kurze Zeit sp√§ter leider verstarb. Im Juni folgte ein ‚ÄěFest der Begegnung‚Äú im Garten des Hospizes, zu dem neben der √Ėffentlichkeit auch die Paten und F√∂rderer eingeladen waren. Die Besucher konnten sich in Gespr√§chen und an verschiedenen St√§nden √ľber die t√§gliche Hospizarbeit, die Verwendung der Spenden und √ľber Zusatzangebote f√ľr die G√§ste informieren. Bei den Begegnungen haben wir auch wieder dankbar feststellen d√ľrfen, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Hospiz- und Palliativarbeit von tiefem Vertrauen gepr√§gt ist.

In gewohnter Weise finden Sie in diesem aktuellen Jahresbericht Zahlen, Diagramme, Tabellen und Berichte √ľber die geleistete Arbeit. Die Zahlen und Fakten sagen aber nichts aus √ľber die unterschiedlichen Schicksale und schwierigen Lebensbedingungen der schwerkranken Menschen. Sie sagen dar√ľber hinaus auch nichts aus √ľber die Zugewandtheit und das pers√∂nliche Engagement unserer Palliativpflegefachkr√§fte, der Palliativ√§rztInnen und der ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen, die ihren Dienst an den Schwerstkranken und Sterbenden sowie deren Angeh√∂rigen leisten. Dieser Dienst wurde im vergangenen Jahr vermehrt angefragt. Durch die ‚ÄěSpezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung‚Äú, die eine 24-Stunden-Rufbereitschaft beinhaltet, konnte es vielen Menschen erm√∂glicht werden, bis zu ihrem Tod zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Wir sind sehr gl√ľcklich, dass wir neben unseren hauptamtlichen MitarbeiterInnen auch auf weitere fachlich kompetente Palliativpflegekr√§fte und Palliativ√§rzte f√ľr diesen 24- Stunden- Einsatz zur√ľckgreifen k√∂nnen. Wie Sie aus den Zahlen ersehen, wurde auch die ‚ÄěAllgemeine Hospiz- und Palliativberatung‚Äú vermehrt angefragt. So sind wir bei vielen, die einen schwerstkranken Menschen zu Hause begleiten m√∂chten, wichtige Anlaufstelle und kompetenter Ansprechpartner. Das entgegengebrachte Vertrauen motiviert uns, weiterhin mit gro√üem Nachdruck f√ľr die Menschen einzutreten, die unserer Hilfe bed√ľrfen. Auch in der √Ėffentlichkeit wird dieses Engagement aufmerksam wahrgenommen. Ganz besonders zum Ausdruck kam dies im letzten Jahr durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an ein drittes Gr√ľndungsmitglied, unseren langj√§hrigen Schatzmeister Werner Sinz, der uns auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wie Sie in diesem Jahresbericht ersehen, konnten wir bei zahlreichen Vortr√§gen die √Ėffentlichkeit √ľber unseren Dienst informieren, so beispielsweise Studierende, Sch√ľ- ler und junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren. Auch die Palliativpflegefachkr√§fte und Palliativ√§rztInnen haben bei vielen Gelegenheiten ihre langj√§hrige Erfahrung und ihr Wissen im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden weitergegeben. Stets aktuelle Informationen k√∂nnen Sie auch unserer in diesem Jahr neu gestalteten Homepage www.mainzer-hospiz.de entnehmen.

M√∂ge dieser Jahresbericht Sie motivieren, weiterhin an unserer Seite zu stehen. Mit Ihrer Unterst√ľtzung erm√∂glichen Sie, dass viele Patienten von den medizinischen und pflegerischen Erkenntnissen der Hospiz-und Palliativmedizin profitieren und dass es durch Wertsch√§tzung, Respekt sowie liebevollen, praktischen und spirituellen Beistand gelingt, dass sowohl der Patient selbst als auch seine Angeh√∂rigen und Freunde fachlich kompetente Begleitung erfahren k√∂nnen.

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Jahresbericht 2012 (PDF | ~1 MB)

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