Jahresbericht 2014

Vorwort

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der Hospizarbeit in Mainz,

wie in jedem Jahr erhalten Sie den Jahresbericht des Mainzer Hospizes. Er spiegelt die vielfältigen Aktivitäten und Ereignisse des Jahres 2014 wider. Anhand von Organigrammen sind unsere Organisationsstrukturen aufgezeigt und in Tabellen und Diagrammen finden Sie Daten, die unsere Arbeit dokumentieren. Dank der kompetenten, zugewandten Beratung durch unser Hospizteam – in konstruktiver Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern Stationäres Hospiz in Mainz-Drais und Palliativstation der Universitätsmedizin Mainz – ist es auch in diesem Jahr trotz gestiegener Begleitungszahlen erneut gelungen, für alle Hilfesuchenden Lösungen zu finden. Mit diesem Jahresbericht möchten wir Ihnen, den Unterstützern der Mainzer Hospizarbeit, Rechenschaft über unsere Aktivitäten ablegen. Die erstellten Statistiken dienen uns darüber hinaus als Grundlage für die Planungen der nächsten Jahre.

Das Jahr 2014 brachte einige Veränderungen: Unsere Geschäftsführerin und Bildungsreferentin Hella Seitz ist in den verdienten Ruhestand getreten. Uwe Vilz, der bereits mit einer begrenzten Stundenzahl die Stelle des Geschäftsführers der Mainzer Hospiz GmbH innehatte, zeichnet nun sowohl für die Hospizgesellschaft als auch für die Hospiz GmbH als Gesamtgeschäftsführer verantwortlich. Dies bedeutete auch einen Wechsel in der Leitung des Stationären Hospizes: für die Pflegerische Leitung ist Michael Schwarz verantwortlich. Weitere Veränderungen ergaben sich in der Trägerschaft des Stationären Hospizes in Mainz-Drais, welche nun die Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen gGmbH übernommen hat. Die Kooperation mit der Mainzer Hospizgesellschaft bleibt wie bisher bestehen. Lieselotte Vaupel hat ihre Funktion als Koordinatorin der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Stationären Hospiz, die sie seit 2002 innehatte, an Elke Schierholz abgegeben. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Koordinatorin. Im Ambulanten Hospiz gewährleisten drei zusätzliche TrauerbegleiterInnen, dass wir unsere Trauerangebote auch weiterhin in bewährtem Umfang anbieten können. Hans Bopp, dem bisherigen Leiter des Gesprächskreises, danken wir für die langjährige, einfühlsame Begleitung trauernder Hinterbliebener.

Wir freuen uns, dass es dem Stiftungsvorstand der Ökumenischen Hans-VoshageHospizstiftung auch im Jahr 2014 wieder gelungen ist, uns die im Wirtschaftsplan ausgewiesene Summe zur Verfügung zu stellen, obwohl es durch die Zinsentwicklung der letzten Jahre erheblich schwieriger geworden ist, langfristige Geldanlagen gewinnbringend anzulegen. Wir danken den Verantwortlichen, die alle ehrenamtlich für die Stiftung tätig sind. Abschied nehmen mussten wir 2014 leider von einem aktiven Mitglied der ersten Stunde, Prof. Dr. Hermann Weber. Er verstarb am 15. August 2014 im Alter von 92 Jahren. Für seine Mithilfe in der Aufbauphase der Mainzer Hospizgesellschaft sind wir sehr dankbar. Frau Elisabeth Rehibi verstarb unerwartet am 18. Oktober 2014.

Sie hat in besonderer Weise tatkräftig für die Hospizarbeit geworben und uns in vielfältiger Form in der ihr eigenen Art unterstützt. Frau Karin Klenk, einige Jahre als Hospizbegleiterin tätig, verstarb am 21. Januar 2014. Die Verstorbenen wurden in unseren Mitteilungen entsprechend gewürdigt. Wir werden alle in dankbarer Erinnerung behalten.

In diesem Jahresbericht finden Sie, wie immer, Berichte über Begleitungen, Spendenaktionen und Vorträge, die Zeugnis über ein lebendiges „Vereinsleben“ geben. Das Jahr 2014 war bereits geprägt von den Vorbereitungen auf unser 25-jähriges Jubiläum 2015. Eine Arbeitsgruppe hat sich inzwischen mehrmals getroffen, um verschiedene Ideen zu entwickeln, deren Umsetzung zu prüfen und die geplanten Veranstaltungen so vorzubereiten, dass die unterschiedlichen Aspekte des Hospizalltags dargestellt werden.

Liebe Unterstützer der Mainzer Hospizarbeit und interessierte Wegbegleiter, wir haben mit der vorliegenden Zusammenfassung versucht, Ihnen die Vielfältigkeit der Hospizarbeit des Jahres 2014 aufzuzeigen. Wir hoffen, dass sich im Rahmen der zunehmend komplexer werdenden Palliativ- und Hospizaufgaben die ganzheitliche Hospizbegleitung, bei der neben den physischen, auch die psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Betroffenen Berücksichtigung finden, weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird. Eine Gesellschaft muss sich auch daran messen lassen, wie Solidarität mit Schwerstkranken und Sterbenden gelebt wird. Sie als Freunde, Mitglieder, Förderer und Paten unterstützen finanziell und ideell die Hospizarbeit in Mainz und geben Zeugnis einer solidarischen Gemeinschaft.

Wir bitten Sie, bleiben Sie weiter an unserer Seite und helfen Sie uns, damit wir helfen können!

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Jahresbericht 2014 (PDF | ~1,8 MB)

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