Erkrankungen mit Versorgungsanspruch

2006 trafen sich eine Gruppe von ├ärzten aus Europa, Kanada und den USA zur Ausarbeitung einer Definition p├Ądiatrischer Palliativversorgung. Hierbei wurden Standards f├╝r die p├Ądiatrische Palliativversorgung erarbeitet und festgelegt, deren G├╝ltigkeit sich auf ganz Europa bezieht. Kinder und Jugendliche, die einer palliativmedizinischen Versorgung bed├╝rfen, lassen sich auf Grundlage der ACT in vier Gruppen einteilen:

Die Erkrankungsgruppen gem├Ą├č der ACT:

  1. Lebensbedrohliche Erkrankungen, f├╝r die eine kurative Therapie verf├╝gbar ist, welche jedoch auch versagen kann. Die Palliativversorgung kann parallel zu einer kurativ ausgerichteten Therapie und/oder bei Therapieversagen erforderlich sein (z.B. onkologische und kardiale Erkrankungen).
  2. Erkrankungen, bei denen ein fr├╝hzeitiger Tod unvermeidlich ist. Lange Phasen intensiver Therapien haben eine Lebensverl├Ąngerung und eine Teilnahme an normalen Aktivit├Ąten des t├Ąglichen Lebens zum Ziel (z.B. Mukoviszidose, Epidermolysis bullosa).
  3. Progrediente Erkrankungen ohne die M├Âglichkeit einer kurativen Therapie. Die Therapie erfolgt ausschlie├člich palliativ. Sie erstreckt sich h├Ąufig ├╝ber viele Jahre (z.B. MPS, Muskeldystrophie).
  4. Irreversible, jedoch nicht progrediente Erkrankungen, die regelhaft Komplikationen zeigen und wahrscheinlich zum vorzeitigen Tod f├╝hren. Diese Erkrankungen stellen komplexe Anforderungen an die medizinische Versorgung (z.B. schwere Zerebralparesen, peripartale Asphyxie, hypoxische Hirnsch├Ądigung oder andere Hirn- oder R├╝ckenmarkerkrankungen).

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