Jour fixe: „Sanfft und seelig entschlaffen“

Dieser Termin liegt in der Vergangenheit

Sterbeberichte in Leichenpredigten der Frühen Neuzeit

Während der Tod heute gerne verdrängt wird, war er in früheren Zeiten aufgrund der schlechteren medizinischen Versorgung beinahe schon ein alltäglicher Begleiter. In gedruckten Leichenpredigten der Zeit zwischen 1550 und 1800 und den darin enthaltenen Lebensläufen werden Sterbevorbereitung und -begleitung oft detailliert wiedergegeben.

Der Abend soll einen Einblick bieten in das Leben und vor allem das Sterben einiger ganz gewöhnlicher Menschen, deren Tod drei- bis vierhundert Jahre zurückliegt. Wie unterschied sich ihr Umgang mit dem Sterben von dem unserer Zeit – und können wir vielleicht sogar davon lernen?

Die Referentin, Birthe zur Nieden, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Personalschriften, einer Arbeitsstelle der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz). Sie hat in Marburg Geschichte und Kunstgeschichte studiert, würde sich aber inzwischen selbst als Historikerin bezeichnen.

Unter Personalschriften versteht man Schriften, die zu Geburtstagen, Taufen, Hochzeiten, Amtseinführungen, Jubiläen und auch zum Tod eines Menschen (sogenannte Leichenpredigten) verfasst und oft auch gedruckt wurden.

Referentin

Birthe zur Nieden, M.A

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